Die Jubiläums-Eiche ist gefällt.      (Foto: Urs Schlatter)
Die Jubiläums-Eiche ist gefällt. (Foto: Urs Schlatter)

Das Ende der Jubiläums-Eiche ist auch ein Anfang

Es hat keine Stunde gedauert, dann war die Jubiläums-Eiche vor dem alten Wäsmeli-Träff gefällt. Der dicke Stamm wird später im Neubau in irgendeiner Form als Kunstinstallation wieder zu sehen sein. Mit den Arbeiten für den Neubau geht es nun vorwärts.

Es war eine Baumfällung, die im Vorfeld im Quartier für viele Emotionen und Diskussionen gesorgt hatte. Heute Morgen ist vor dem alten Wäsmeli-Träff die Jubiläums-Eiche als letzter Baum auf dem Areal für den Träff-Neubau gefällt worden. Lange dauerte der Einsatz der Forstarbeiter nicht, schon nach gut 90 Minuten war die Eiche verschwunden.

Der dicke Stamm wurde danach nach Ruswil transportiert, wo er später vom Luzerner Künstler Nils Nova zu einer Kunstinstallation umgestaltet wird. Diese wird dann im neuen Träff wieder zu sehen sein, so Peter Bischof, Geschäftsführer der Katholischen Kirchgemeinde.

Der Aushub dauert mehrer Wochen

In wenigen Tagen wird auch der alte Wäsmeli-Träff verschwunden sein, danach beginnt der Aushub für das neue Gebäude. Wegen des felsigen Untergrunds dürften diese Arbeiten rund zehn Wochen dauern, anschliessend folgen die Bohrungen für die Erdsonden, sagte Architekt Samuel Sieber vom Luzerner Büro Konstrukt. Mit den eigentlichen Bauarbeiten soll es dann nach den Sommerferien Anfang August losgehen.

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(Text: Urs Schlatter / 4. März 2020)