Foto: Urs Schlatter
Foto: Urs Schlatter

Kunst und Skulpturen im "Konsi-Park"

Im Dreilinden-Park soll es nach dem Auszug der Musikhochschule in Zukunft Skulpturen und Kunstausstellungen geben. Die Luzerner Stadtregierung hat entschieden, dass man die Gebäude an die Finartis Kunsthandels AG vermieten möchte. Bald sollen entsprechende Verhandlungen aufgenommen werden.

Aktuell ist die Musikhochschule Luzern Mieterin der Liegenschaft Dreilinden. Die Musikhochschule zügelt voraussichtlich im Herbst 2020 in den Neubau im Südpol nach Kriens. Wie es danach mit den Liegenschaften im "Konsi-Park" weitergehen soll, war längere Zeit unklar. Die Stadt suchte mittels einer Ausschreibung Nachmieter für die Räumlichkeiten in den drei historischen Gebäuden im 35‘000 Quadratmeter grossen Park.

Drei verschiedene Konzepte lagen vor

Wie die Stadt jetzt mitteilte, gingen Vorschläge für drei verschiedene Betriebskonzepte ein. Eines setzte auf Hotel und Gastronomie, ein zweites auf ein Spielmuseum und das dritte auf Kunst. Die Jury entschied sich klar für das Kunstkonzept der Finartis AG. Dieses sieht einen Skulpturenpark vor sowie Ausstellungen und Veranstaltungen. In der Jury sassen Vertreter der Stadt Luzern sowie externe Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur, Wirtschaft und aus dem Quartier Wesemlin-Dreilinden. Die Nutzungsvorschläge wurden an mehreren Sitzungen geprüft und bewertet.

Im Projekt der Finartis Kunsthandels AG sieht die Stadt die Chance, die Anlage sanft zu entwickeln. Es habe das Potential, einen gesellschaftlichen und kulturellen Mehrwert zu schaffen. Überzeugt habe auch, dass Finartis das Quartier Wesemlin-Dreilinden miteinbeziehen möchte.

Café im Pförtnerhaus geplant

Das Hauptgebäude soll der Finartis als Firmensitz dienen, im Ökonomiegebäude fänden Ausstellungen statt und im Pförtnerhaus soll ein Café betrieben werden. Der Park soll öffentlich zugänglich bleiben.

Die Finartis Kunsthandels AG hat ihren Sitz in Meggen. Sie ist nach Angaben der Stadt seit drei Jahrzehnten im Kunsthandel aktiv. Eigentümer ist Robert Landau, der laut der „Bilanz“ über ein Vermögen zwischen 700 bis 800 Millionen Franken verfügt.

Im Beitrag des Regionalsenders Tele1 nimmt der Präsident des Quartiervereins, Peter Frei, Stellung zu den Plänen im Konsi-Park.