„Quartier-Zmorge“ fällt wegen Corona aus

Zwar werden die Corona-Massnahmen schrittweise gelockert, aufgrund der aktuell geltenden Vorschriften dürfen beim „Quartier-Zmorge“ allerdings maximal 50 Personen dabei sein. Der Vorstand des Quartiervereins hat deshalb schweren Herzens entschieden, den beliebten Anlass abzusagen.

Die Hoffnungen waren gross im Vorfeld der Bundesratssitzung von vergangener Woche. Würden die Corona-Massnahmen soweit gelockert, dass der „Quartier-Zmorge“ durchgeführt werden kann, lautete die Frage für den Vereinsvorstand. Leider war dem nicht so, mit einer Obergrenze von 50 Personen für öffentliche Veranstaltungen sowohl drinnen wie draussen muss auf die Durchführung des „Quartier-Zmorge“ verzichtet werden, sind doch jedes Jahr über 200 Quartierbewohnerinnen und –Bewohner dabei. Mit der 50-Personen-Grenze wären viele Gäste vergeblich in Richtung Klostergarten aufgebrochen, viele hätten unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen müssen. Dies wollte der Quartierverein jedoch nicht, soll der „Quartier-Zmorge“ doch für alle offen stehen. Leute nach Hause schicken, war keine Option, deshalb der Entscheid für die Absage.

Mehr als 50 Personen sind nur bei Publikumsveranstaltungen (Konzerte, Sportanlässe, Kino, usw.) erlaubt, dort sind im Freien 300 Personen zulässig. Eine Anfrage beim Kanton Luzern zeigte aber, dass es sich beim „Quartier-Zmorge“ um eine öffentliche Veranstaltung mit maximal 50 Personen handelt. Der Vorstand des Quartiervereins bedauert die Absage umso mehr, als noch im vergangenen Jahr der Anlass dank Contact Tracing und 2-Meter-Abstandsregel beim Buffet problemlos durchgeführt werden konnte.

(1. Juni 2021)